Saisonartikel planen: Bedarf trotz Schwankung treffen
Saisonartikel sind die Königsdisziplin der Bedarfsplanung: Ein Fehler rächt sich doppelt, weil die Saison vorbei ist, bevor man nachsteuern kann. Historische Muster und Vorlauf sind hier alles.
Bei Saisonartikeln gibt es kein Nachsteuern: Wer im Dezember zu wenig Weihnachtsware hat, kann den Umsatz nicht nachholen; wer zu viel hat, bleibt darauf sitzen. Die Planung muss vorher sitzen.
Historische Muster nutzen
Die Vorjahresverläufe zeigen, wann die Nachfrage anzieht und wie hoch sie ausfällt. Mehrere Jahre übereinandergelegt, ergibt sich ein belastbares Saisonmuster – die Basis jeder Saisonplanung.
Vorlaufzeit einrechnen
Die Bestellung muss so früh raus, dass die Ware vor dem Nachfragehoch da ist. Lange Lieferzeiten – etwa bei Importware – verschieben den Bestellzeitpunkt weit nach vorn. Das muss eingeplant sein.
Fazit
Saisonplanung lebt von historischen Mustern und ausreichend Vorlauf. Wer beides ernst nimmt, trifft die Nachfrage – und vermeidet teure Restbestände nach der Saison.
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