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Bedarfsplanung18. April 2026· 5 Min. Lesezeit

Überbestände erkennen und gezielt abbauen

Überbestände sind totes Kapital, das im Regal verstaubt. Der erste Schritt ist, sie überhaupt sichtbar zu machen – der zweite, sie konsequent abzubauen.

Überbestand entsteht schleichend: zu optimistisch eingekauft, Nachfrage überschätzt, Trend verpasst. Das Ergebnis ist Kapital, das im Lager gebunden ist und nichts erwirtschaftet.

Sichtbar machen über Reichweite

Die Bestandsreichweite je Artikel zeigt sofort, wo zu viel liegt: Reicht ein Bestand für zwei Jahre, ist das ein klarer Fall. Eine Auswertung über alle Artikel deckt die Überbestände auf einen Blick auf.

Maßnahmen mit Konsequenz

Abverkauf über Aktionen, Bündelung mit Schnelldrehern, gezielte Marktplatzangebote oder im Extremfall Abschreibung – wichtig ist, eine Entscheidung zu treffen, statt die Ware weiter liegen zu lassen.

Künftig vermeiden

Der beste Überbestand ist der, der gar nicht entsteht. Eine saubere Bedarfsplanung mit dynamischen Beständen verhindert, dass sich das Problem wiederholt.

Fazit

Überbestände lassen sich über die Bestandsreichweite leicht aufdecken und mit klaren Maßnahmen abbauen. Wer zugleich die Planung verbessert, verhindert das nächste tote Kapital.

  • Überbestand
  • Ladenhüter
  • Bestand
  • Liquidität

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